In der deutschen Kolonie Tsingtau erhält Mertens, jetzt Verwalter bei der Deutschen Elektrizitätsgesellschaft und früher Bootsmaat, bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges den Einzugsbefehl. Er und seine Braut Grete entschließen sich zu einer Nottrauung, deren Feierlichkeiten aber durch den Betrunkenen Matrosen Petzold gestört werden. Dieser will in Grete seine frühere Braut aus der Heimat erkannt haben. Mertens und Petzold werden schließlich gemeinsam auf dem Kriegsschiff "Emden" eingesetzt. Nach mehreren erfolgreichen Kaperfahrten, wird die Emden von britischen Schiffen gestellt. Bei diesen letzten Gefecht kämpfen Mertens und Petzold Seite an Seite am Geschütz. Mertens, dem der rechte Arm weggeschossen wird, bedient es mit der Linken. Dann trifft ihn eine Kugel. Sterbend söhnt er sich mit Petzold aus und bittet ihn, dass sich Grete anzunehmen. Dann wird auch Petzold von einer Kugel tödlich getroffen. Der Kampf geht weiter. Die Vernichtung der Emden ist nicht mehr aufzuhalten. Kapitän von Müller erkennt die Hoffnungslosigkeit der Lage und beschließt, die "Emden" auf Grund zu setzen, um das Schiff vor der Übergabe und dem Untergang zu retten. Um nicht unnütz Menschenleben zu opfern, beschließt Kapitän v. Müller, die Flagge vom Mast zu holen und sie verbrennen zu lassen. Die englischen Marinesoldaten nehmen die Besatzung der Emden gefangen und bringen sie auf ihr Schiff, wo sie allen militärischen Ehren empfangen werden. Gemeinsam starren die englischen und deutschen Soldaten auf das brennende Schiff.