Der Film „Reseba – The Dark Wind“ handelt von zwei jungen Jesiden, Pero und Reko, die im irakischen Kurdistan leben und gerade ihre Verlobung feiern. Doch dann beginnt der Angriff des IS (Islamischer Staat) auf das Dorf. Vielen gelingt die Flucht in die Berge, manche verstecken sich. Die jungen Frauen werden entdeckt und vom IS verschleppt. Reko, der während des Überfalls auf einem Ölfeld arbeitete, macht sich auf die Suche nach Pero. Er findet Peros Familie in einem Flüchtlingslager und versucht mit Peros Vater, mehr über den Verbleib von Pero herauszufinden. Sie finden heraus, dass Pero auf einem Sklavenmarkt verkauft worden sei und nach dem Tod ihres ersten Besitzers weiter nach Syrien verkauft worden sei. Reko gelingt es, Pero zu finden und sie in das Flüchtlingslager zu bringen, in dem die beiden Familien von Reko und Pero mittlerweile leben. Doch für die schwer traumatisierte Pero ist ein normales Leben kaum vorstellbar. Erst durch den Besuch in der Glaubensgemeinschaft der Jesiden, wo sie rein gesprochen und gesegnet wird, kann sie wieder neue Hoffnung fassen. Der Film thematisiert die Not der Frauen, die in Kriegen Opfer sexualisierter Gewalt werden.