Die Gustloff - die Dokumentation

Originaltitel:
Die Gustloff - die Dokumentation
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
2x45 min. , Farbe
Uraufführung:
2 March 2008
Literarische Vorlage:
Buch:
Produzent:
Kamera:
Schnitt:
Musik:
Darsteller (Rolle):
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
1. Hafen der Hoffnung
Die "Gustloff", ein ehemaliger Vergnügungsdampfer, verlässt den Hafen, nachdem der Sturm der Roten Armee auf Hitler Reich am 12. Januar 1945 begonnen hatte. Die Menschen aus den Grenzgebieten durften nicht fliehen und alle verfügbaren Männer sollten kämpfen, doch die Russen rückten immer näher und die Menschen versuchten in diesem bitteren Winter an die Ostseehäfen Gotenhafen und Pillau zu gelangen, um sich auf Schiffe zu retten. Doch vorher mussten die Flüchtlingsströme durch das Haff, eine Ostseebucht und viele starben bei dem Versuch das Eis zu überqueren. Einige Tausend gelangten nach Gotenhafen und wollten alle auf eines der Schiffe - vor allem auf die Gustloff, die eins der modernsten Schiffe war. Von den 10.000 Menschen, die auf der Gustloff unterkamen, waren zwei Tage später nur noch etwa Tausend am Leben.

2. Flucht über die Ostsee
Am 30. Januar 1945 am Abend trafen drei Torpedos, abgefeuert von einem sowjetischen U-Boot die "Gustloff". Innerhalb von nur 60 Minuten sank das riesige Schiff, der Stolz von Hitlers "Kraft durch Freude"- Flotte in der Ostsee. Die Menschen geriten in Panik, Väter erschossen ihre Familien, die Menschen kämpften um Plätze in den Rettungsbooten, doch Tausende starben in den eisigen Fluten.
Die Kapitäne der "Gustloff" wussten von der Bedrohung durch feindliche U-Boote und gerieten darüber in Streit, doch trotzdem legte die "Gustloff" fast ohne Geleitschutz ab, da der Marineführung der schnelle Transport ihrer U-Boot-Leute wichtiger war. Nur das Torpedoboot "Löwe" begleitete das Schiff.
Der Untergang der Gustloff war nicht die einzige Schiffskatastrophe in den letzten Kriegswochen. Auch die "Steuben" und die "Goya" mit Flüchtlingen und Soldaten an Bord wurden versenkt. Man geht von etwa 40.000 Menschen aus, die bei der Flucht über die Ostsee den Tod fanden. Trotzdem gelangten zwischen Januar und Mai 1945 rund eine Million Flüchtlinge und 500.000 soldaten auf dem Seeweg in den Westen. Dies war dem Mut von mittleren und unteren Marinestellen zu verdanken, die sich über den Befehl, dass militärische Transporte Priorität haben sollten, hinwegsetzten.

Schlagworte:
Literatur:
Armin Fuhrer. Die Todesfahrt der "Gustloff". Porträts von Überlebenden der größten Schiffskatastrophe aller Zeiten. München: Olzog, 2007.

Wolfgang Müller. Untergang der "Wilhelm Gustloff". Schiffsschicksale. Martenshagen: Sundwerbung, 2005.
Bemerkungen:
Dokumentation in zwei Teilen:

Teil 1: Hafen der Hoffnung
Teil 2: Flucht über die Ostsee
Erhältlich: