Im April 2002 rückte die israelische Armee in das Flüchtlingslager Jenin ein, in dem ungefähr 15.000 Palästinenser leben. Hintergrund der Aktion: zahlreiche palästinensische Selbstmordattentäter stammten angeblich aus Jenin oder nutzen das Lager als Basis für ihre Anschläge. Was als Razzia geplant war, wie sie in Israel zum schrecklichen Alltag gehören, entwickelt sich zu einem tagelangem Haus-zu-Haus-Kampf. Im Stil eines Videoclips montiert Regisseur Bakri Bilder aus Nachrichtensendungen und selbstgedrehte Aufnahmen aus Jenin mit zahlreichen Interviews von Menschen vor Ort.