Frankreich im Ersten Weltkrieg: 1918 erfährt Odette, dass ihr Mann André gefallen ist. André, Oberleutnant einer Kompanie der französischen Armee, wurde von seinen Soldaten ins Notlazarett gebracht, wo er trotz fünf Maschinengewehrkugeln im Körper noch acht Tage durchhält. In seinen Fieberträumen lässt er die Beziehung zu seiner Frau vom ersten Blickkontakt bis zum Abschied am Bahnhof Revue passieren. Bei dieser letzten Begegnung hatte Odette ihm eröffnet, dass sie schwanger zu sein glaubt.
Während André an vorderster Front kämpfte, brachte Odette seinen Sohn Albert zur Welt, der somit ohne seinen Vater aufwächst. Als der Krieg ins vierte Jahr geht, wird die Sehnsucht Alberts nach seinem Vater so groß, dass er ihn in seinen Träumen sucht.
Genauso wie die Mutter alle Einzelheiten über den Tod ihres Mannes, der ihre große Liebe war, herausbekommen will, versucht der Sohn sich in die letzten Stunden des ungekannten Vaters hineinzuversetzen. Während sich der Vater zur Mutter hinträumte, träumt sich der Sohn zu seinem Vater und erlebt so dessen schreckliche letzten Stunden.