Cinq jours en juin

Originaltitel:
Cinq jours en juin
Weitere Titel:
Five Days in June, (Fünf Tage im Juni)
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
108 min. , Farbe
Uraufführung:
1 March 1989
Literarische Vorlage:
Schnitt:
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Frankreich am 6. Juni 1944, dem Tag der Landung der Alliierten. Der 14-jährige Michel möchte nach seinem Wettbewerb am Pariser Konservatorium gemeinsam mit seiner Mutter Marcelle in seine Heimatstadt Saint-Lô zurückkehren. Am Gare St. Lazare lernen sie Yvette kennen, die ihnen erklärt, dass keine Züge mehr fahren. Die junge Schwangere, die - wie sich später herausstellt - nicht schwanger, statt dessen aber Mitglied der Resistance und jüdischer Abstammung ist, entpuppt sich als vitale, lebenslustige Frau mit beachtlichen schauspielerischen Qualitäten. So „organisiert“ sie erst einmal pfiffig drei rare Fahrräder, mit denen die drei sich auf den Heimweg begeben. Auf dem Weg durch die malerische Landschaft der Ile-de-France verliebt sich Michel in Yvette, während die beiden Frauen sich herzlich anfreunden. Doch schon bald gerät das Trio in gefährliche Situationen, da genau auf seiner Route die Front zwischen deutschen und alliierten Truppen verläuft. Bei einer Begegnung mit amerikanischen Soldaten macht der Junge aber auch erste Bekanntschaft mit der ihm völlig unbekannten Jazz-Musik. Als Michel und Yvette gerade noch mit heiler Haut direkten Kampfhandlungen entkommen können, lassen sie ihren Gefühlen in der ersten Erleichterung spontan freien Lauf - ausgerechnet unter einem Busch an einem Feld voller toter Soldaten. So werden für Michel diese fünf Tage im Juni prägend für sein ganzes Leben.
Literatur:
Bemerkungen:
Die einzige Regiearbeit des Filmkomponisten Michel Legrand, die angeblich stark autobiografische Züge trägt.
Erhältlich: