Umfassende Dokumentation über die systematische Vernichtung der europäischen Juden durch die Nationalsozialisten, die ohne historisches Material und optische Schockeffekte auskommt. Über einen Zeitraum von sechs Jahren hat Regisseur Lanzmann mit Deutschen und Polen, Tätern und Opfern lange Interviews geführt und zu sie zu ihren Erlebnissen befragt. Die Interviews werden unterbrochen von Bildern der Orte, an denen der Holocaust stattfand, keine historischen, sondern Bilder, die die Orte heute zeigen. Gras und Blumen wachsen auf den Massengräbern, die Gleise über die Züge in die Konzentrationslager rollten sind noch immer in Betrieb, die Lager selbst machen den Eindruck einer verfallenen Industrieanlage.