Lakposhtha Ham Parvaz Mikonand

Originaltitel:
Lakposhtha Ham Parvaz Mikonand
Weitere Titel:
Turtles can fly, (Schildkröten können fliegen)
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
98 min. , Farbe
Uraufführung:
CND: 10 September 2004, Toronto Film Festival
Genre:
Literarische Vorlage:
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
In einem kurdischen Flüchtlingslager im Nordirak suchen Kinder verminte Felder nach intakten Sprengkörpern ab, die sie in der Stadt verkaufen. Dabei haben schon einige Kinder Arme oder Beine verloren. Der Anführer der Kinder ist der intelligente Satellit, der versucht Ordnung herzustellen. Er bringt auch einen Fernseher in das Lager, an dem die Menschen 2003 von der geplanten Invasion der USA in den Irak erfahren. Sie wollen Saddam Hussein unbedingt loswerden und begrüßen den Krieg.
Satellit verliebt sich in Agrin, die mit ihrem kleinen, blinden Sohn Digah und ihrem Bruder Hengov in das Lager gekommen ist. Agrin ist durch die Vergewaltigung irakischer Soldaten traumatisiert und weil Digah sie immer wieder an ihr Leid erinert, versucht sie dem Kleinen immer wieder etwas anzutun. Satellit versucht immer wieder an Agrin heranzukommen. Als Digah wieder einmal in Gefahr gerät setzt er sogar sein Leben aufs Spiel, um ihn zu retten.
Literatur:
Awat Asadi. Der Kurdistan-Irak-Konflikt: Der Weg zur Autonomie seit dem Ersten Weltkrieg. Berlin: Schiler, 2007.
Bemerkungen:
Friedenspreis auf der Berlinale 2005
Erhältlich: