Bei unseren Helden an der Somme

Originaltitel:
Bei unseren Helden an der Somme
Weitere Titel:
With our Heros at the Somme
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
32 min. , schwarz / weiss
Uraufführung:
Januar 1917
Literarische Vorlage:
Regie:
Buch:
Produzent:
Kamera:
Schnitt:
Musik:
Darsteller (Rolle):
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Propagandafilm, der den Zuschauern einen glaubwürdigen Eindruck vom Schlachtfeld an der Somme bieten sollte, jedoch nur wenige Aufnahmen von Originalschauplätzen zeigt.
Der Film besteht aus drei Teilen: im ersten werden die Ruinen der an der Front liegenden Dörfer und Städte gezeigt, wobei die Zwischentitel die Schuld an der Zerstörung der feindlichen Artillerie zuweisen. Im zweiten und dritten Teil werden Kampfszenen zunächst aus einem Waldstück und später auf freiem Feld gezeigt. Ein weiteres Anliegen des Films ist es, die britischen Vorwürfe des deutschen „Barbarentums“ zu widerlegen.
Literatur:
Rainer Rother. "Bei unseren Helden an der Somme. Eine deutsche Antwort auf die Entente-Propaganda". In: KINtop - Jahrbuch zur Erforschung des frühen Films, Bd. 4. Basel/ Frankfurt a.M. 1995, 123-142 .

Rainer Rother. "Bei unseren Helden an der Somme (1917). The creation of a 'social event'". In: Historical Journal of Film, Radio and Television 15 (1995), 4 , 525-542.
Bemerkungen:
Deutsche Antwort auf den englischen Film „The Battle of the Somme“. Erster Film des BUFA, des Bild- und Filmamts, das zur Verbesserung der Propaganda kurz zuvor gegründet worden war.

In einigen Aufnahmen tragen die deutschen Soldaten die alte Pickelhaube, eine Kopfbedeckung, wie sie seit der Einführung des Stahlhelms in den ersten Monaten 1916 nicht mehr verwandt wurde. Das deutet darauf hin, dass nicht alle Einstellungen aus der Zeit der Somme-Schlacht (24.6.-26.11.1916) stammen können, womit der Anspruch auf Authenzität untergraben wird.
Erhältlich: