Pyat Dney - Pyat Nochey

Originaltitel:
Pyat Dney - Pyat Nochey
Weitere Titel:
(Fünf Tage - Fünf Nächte), Five Days, Five Nights
Originallänge:
107 min. , Farbe
Uraufführung:
DDR: 7 March 1961
Genre:
Literarische Vorlage:
Produzent:
Kamera:
Schnitt:
Musik:
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Am 8. Mai 1945, knapp drei Monate nach einem massiven Flächenbombardement der Alliierten, gleicht Dresden einem Trümmerfeld. Zur selben Zeit wie die sowjetischen Truppen kehrt Erich Braun, ein vorher im KZ inhaftierter Widerstandskämpfer, in seine Heimat zurück und erlebt die Stadt in Agonie: Kriegswaisen irren umher, und die Erwachsenen sind in Hoffnungslosigkeit erstarrt. Ist der Auftrag der Soldatengruppe um Hauptmann Leonow nicht anachronistisch, sich zuallererst um die Rettung der verschwundenen Bilderschätze aus der Zwingergalerie zu kümmern? So sieht es zumindest der Maler und Nihilist Paul Naumann, der im Krieg nicht nur seinen Arm, sondern auch den Glauben an die Menschheit verloren hat. Auch Luise Rank, Kuratorin der Dresdner Galerie, hat anfänglich ihre Zweifel.
Trotzdem lassen sich beide allmählich von Leonows Engagement mitreißen. Während Braun und seine Mithelfer erste Fortschritte bei ihrer praktischen Aufbauarbeit erzielen, gelingt auch Leonow und den Seinen ein erster Coup: In einem Tunnel entdecken sie einige Gemälde, unter ihnen die weltberühmte "Sixtinische Madonna" von Raffael, Giorgiones "Schlummernde Venus" und Rembrandts Selbstbildnis mit seiner Ehefrau Saskia. Doch von den insgesamt 2.200 Dresdner Kunstwerken haben sie erst 150 entdeckt.
Literatur:
Peter Bruhn. Beutekunst - Bibliographie des internationalen Schrifttums über das Schicksal des im Zweiten Weltkrieg von der Roten Armee in Deutschland erbeuteten Kulturgutes (Museums-, Archiv- und Bibliotheksbestände). München: Sagner, 2003.

Cay Friemuth. Die geraubte Kunst. Der dramatische Wettlauf um die Rettung der Kulturschätze nach dem Zweiten Weltkrieg. Braunschweig: Westermann, 1989.
Bemerkungen:
Erhältlich: