Der Film handelt von der Familiengeschichte des jungen François Grimbert vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Als Kind wünscht sich der schwächliche Sohn der sehr sportlichen Eltern Tania und Maxime Grimbert einen älteren Bruder, um seine eigenen Gefühle der Unzulänglichkeit zu kompensieren.
Eines Tages offenbart ihm jedoch eine alte Bekannte seiner Familie die Wahrheit über seine tragische Familiengeschichte und dass er einen älteren Halbbruder väterlicherseits hatte, was beides seit vor seiner Geburt geheim gehalten worden war. Ursprünglich waren seine Eltern jüdische Flüchtlinge gewesen und waren beide bereits verheiratet gewesen, jedoch waren während des Krieges Teile ihrer Familien, darunter Maximes erste Frau und sein Sohn Simon gefasst und im Konzentrationslager Auschwitz ermordet worden. Der Film gibt die Geschichte in einem Wechsel aus Vergangenheit und Gegenwart wider.