Der sorglose jüdische Buchhändler Guido lebt in den Dreissiger Jahren im italienischen Arezzo. Er verliebt sich in Dora, die Schullehrin. Doch Dora zögert, sie mag Guido und seine einfallreichen Werbungsversuche, trotzdem bleibt sie ihrem großspurigen Verlobten treu. Mit Hilfe seines Onkels gelingt es Guido, Dora mitten aus ihrer Verlobungsfeier zu entführen. Die beiden heiraten, bekommen einen Sohn, Giusoe, und verbringen bis zur Besetzung Italiens durch die Deutschen ein paar glückliche Jahre. Doch die antisemitische Stimmung wird stärker und schließlich werden Guido und seine Familie in ein Konzentrationslager gesteckt. Um seinen kleinen Sohn vor dem Schrecken des Todeslagers zu beschützen, macht er ihm Glauben, sie seien alle Teil eines grossen Spiel. Als Hauptgewinn gebe es den Panzer, den Giusoe sich schon so lange wünscht. Was auch immer ihnen widerfährt, ob sie nicht genug zu essen haben, sie von Dora getrennt werden oder eine Nummer auf den Arm tätowiert bekommen, stets besteht Guido darauf, dass das alles nur Teil des Spiels sei, und nur wer sich strikt an die Regeln halte, könne auch gewinnen.