Der Spielfilm von Fatih Akin erzählt die tragische Geschichte des armenischen Schmied Nazaret Manoogian. Er lebt mit seiner Frau Rakel und seinen Töchtern in der Provinzstadt Mardin. Nach dem Ausbruch des ersten Weltkrieges stehen die osmanischen Soldaten eines Nachts vor seiner Tür. Er und sein Schwager Hrant werden von den Soldaten mit der Begründung, dass alle Männer im Reich auf Befehl des Sultans an die Front geschickt werden sollen, gewaltig von ihren Familien getrennt. Jedoch wird Nazaret nicht an die Front geschickt, sondern wie alle anderen armenischen Männer zur Zwangsarbeit gezwungen. Während seines Einsatzes als Zwangsarbeiter in der Wüste wird er Augenzeuge der grenzenlosen Gewalt gegen die christlichen Frauen und Kinder. Alle armenischen Männer, die sich mit Nazaret im gleichen Lager befinden, werden eines Tages an einen abgelegenen Ort gebracht, um sie hinzurichten. Nazaret überlebt es dank Mehmet, der ihn eigentlich töten sollte. So fängt eine ewige Reise durch die syrische Wüste. Nachdem Mehmet und Nazaret sich an eine Gruppe von Deserteuren anschließen, erfährt Nazaret, dass die Armenier aus Mardin, darunter seine Familie, in die syrische Wüste geschickt worden sind.
Als er ein Flüchtlingslager in Syrien erreicht, erfährt er, dass seine Frau und Kinder tot seien. Jedoch während seines Aufenthalts in Aleppo, wird es ihm mitgeteilt, dass seine Töchter am Leben sind, woraufhin er sich auf die Suche nach beiden begibt. Die Suche nach den beiden Überlebeden beginnt in Libanon, die danach in Kuba und in den USA fortgesetzt werden muss.