Frankreich im Jahr 1940. Paris ist von den Deutschen okkupiert, tausende befinden sich auf der Flucht in die Provinz. Unter ihnen Odile und ihre beiden Kinder Philippe und Cathy. Bald wird die Karawane der Vertriebenen von einem deutschen Jagdflugzeug attackiert. Die Menschen werfen sich verzweifelt in den Straßengraben, Bomben fallen. Einige vesuchen über ein Maisfeld zu entkommen. Inmitten dieses Chaos lernen die Drei den jungen Ivan kennen, mit dem sie schließlich in einem verlassenen Landhaus Unterschlupf finden.
Odile ist glücklich in Ivan jemanden gefunden zu haben, der weiß, der es versteht, sich durchzuschlagen, das zum Überleben Notwendige zu beschaffen. Sie fühlt sich zu ihm hingezogen und gibt ihn später als ihren älteren Sohn aus. Doch etwas scheint mit Ivan nicht zu stimmen: er kann nicht lesen und nicht schreiben, ist in ständiger Unruhe und erzählt kaum von sich.