Vive la Bombe

Originaltitel:
Vive la Bombe
Weitere Titel:
(Es lebe die Bombe!)
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
90 min. , Farbe
Uraufführung:
September 2006, Saint Tropez TV Film Festival
Literarische Vorlage:
Produzent:
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
1962, während des Kalten Krieges setzt Frankreich unter Charles de Gaulle auf die Entwicklung eigener Atomwaffen. Der Algerienkrieg ist gerade beendet, als in der Sahara weitere Atomtests gemacht werden. Phillipe, ein junger Leutnant und Protegé eines Ministerialbeamten und drei weitere Soldaten überwachen die Sicherheitszone im Taourirt-Gebirge, wo unterirdisch die Atombombe gezündet werden soll. Als Folge der Zündung breitet sich eine radioaktive Wolke aus und die Männer warten vergeblich auf den Befehl zum Rückzug. Im Lager werden sie unter Quarantäne gestellt und werden unzählige Male untersucht. Die militärische Führung versucht unterdessen den Unfall zu vertuschen. Phillipe fühlt sich verraten, doch niemand, nicht einmal sein Patenonkel Antoine, der ein verhältnis mit Phillipes Mutter hat, wagt es, sich für ihn einzusetzen. Phillipes Mutter Louise ist erschüttert, beendet ihre Beziehung zu Antoine und reist zurück nach Paris. Die vier Soldaten werden zur Geheimhaltung verpflichtet und nach Frankreich geschickt. Allerdings sollen sie sich vor ihrer Abreise noch einer Untersuchung im Krankenhaus unterziehen. Dort werden sie mehrere Monate festgehalten und ihnen bleibt vermutlich nicht mehr viel Zeit zum Leben.
Literatur:
André Bendjebbar. Histoire secrète de la bombe atomique française. Paris: Le Cherche Midi, 2000.
Bemerkungen:
Erhältlich: