Schindler's List

Originaltitel:
Schindler's List
Weitere Titel:
(Schindlers Liste)
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
197 min. , Farbe
Uraufführung:
15 December 1993
Literarische Vorlage:
Thomas Kineally. Schindler's Ark. London: Hodder & Stoughton, 1982.
Kamera:
Schnitt:
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Polen während des Zweiten Weltkriegs: der deutsche Geschäftsmann Oskar Schindler ist entschlossen, aus dem Aufstieg der Nazis Kapital zu schlagen. Er gründet eine Fabrik, die Kochgeschirr and anderes Gerät für die Wehrmacht herstellt. Er biedert sich bei den entsprechenden Offizieren an und sichert sich durch geschickte Bestechung weitere lukrative Aufträge. Als Buchhalter stellt er Itzhak Stern ein, der für ihn die Fabrik leitet. Indem er ausnahmlos Juden, die von den Deutschen im Krakower Ghetto zusammengepfercht wurden, als Arbeiter einstellt, verfügt er über eine ebenso zuverlässige wie billige Belegschaft. Denn für sie bedeutet ein Job in einem kriegswichtigen Betrieb, die Chance zu überleben. Als 1942 das Krakower Ghetto aufgelöst wird, werden alle Juden in das Arbeitslager Plaszow verlegt. Kommandant des Lagers ist der skrupellose SS-Offizier Amon Göth, der eine besondere Freude daran hat, Lager-Häftlinge von seinem Balkon aus mit einem Gewehr zu erschiessen. Schindler trifft eine Vereinbarung mit Göth, dass die polnischen Juden weiter in seiner Fabrik arbeiten dürfen. Doch als er erlebt, wie die Juden im Lager behandelt werden, regt sich sein Gewissen. Ihm wird bewusst, dass seine Fabrik, in der mittlerweile Munition herstellt wird, die einzige Möglichkeit ist, seine Arbeiter vor dem Tod im Konzentrationslager zu bewahren. Bald fordert Schindler anhand einer Liste, die Stern zusammenstellt, immer weitere Arbeiter an, um noch mehr Menschen zu retten. Als der Krieg zu Ende ist, hat er sein geamtes Vermögen verloren - doch 1.100 Menschen vor dem sicheren Tod bewahrt.
Literatur:
Frank Manchel. „A Reel Witness: Steven Spielberg’s Representation of the Holocaust in Schindler’s List“. In: Journal of Modern History 67 (1995), 1, 84-100.

Mietek Pemper. Der rettende Weg. Schindlers Liste - Die wahre Geschichte. Hamburg: Hoffmann und Campe, 2005.

Steven Spielberg/ David James. Schindler's list. Images of the Steven Spielberg film. New York: Newmarket Press, 2004.
Bemerkungen:
Homepage:
http://www.schindlerslist.com/

Steven Spielberg verweigerte ein Gehalt für seinen Film.

Gewann 1994 sieben "Oscars" und drei "Golden Globes".
Erhältlich:
VHS, DVD, CD