Der „Rückzug der Deutschen bei Arras“ ist der zweite Teil einer Serie von Dokumentationen aus dem Ersten Weltkrieg, zu der auch „How Britain prepared“ gehört. Produziert wurden sie vom britischen Informationsministerium, um bei Privatvorführungen in New York vor erlauchtem Publikum gezeigt zu werden. Zweck solcher Veranstaltungen war es, finanzielle Unterstützung für die britischen Kriegsanstrengungen einzuwerben, was erfolgreich gelang. Die Schlacht von Arras war eine besonders brutale, in der die deutschen Truppen grosse Verluste erlitten. Auch die Stadt selbst wurde schwer beschädigt, wie zahlreiche Aufnahmen der zerstörten Kathedrale belegen. Diese und ähnliche Einstellungen sollen heftigste Reaktionen beim zeitgenössischen Publikum hervorgerufen haben. Am schwersten sei die feine Abendgesellschaft jedoch von den Nahaufnahmen der verwundeten und toten Soldaten geschockt gewesen sein.