Algier, 1957: Die "Nationale Befreiungsfront" (FLN) rüstet zum Widerstand gegen die französische Kolonialherrschaft in Algerien. Während Ali-la-Pointe vom Kleinkriminellen zum Guerillaführer der Kasbah von Algier aufsteigt, greifen die Truppen des Colonel Mathieu immer härter durch. Um die Drahtzieher der Untergrundorganisation zu finden, benutzen sie Foltermethoden, die den Attentaten der Algerier an Grausamkeit in nichts nachstehen. Der Film behandelt die revolutionären Aktivitäten der Gruppe von Januar bis September 1957. Er beschreibt wie bei den Mitgliedern allmählich ein politisches Bewußtsein entsteht. Die „Schauspieler“ sind die wirklichen Protagonisten, der Film kennt keine Helden. Alle Protagonisten bleiben Instrumente des Regisseurs, um politische Position zu beschreiben, um deutlich zu machen, dass der Kampf für nationale Unabhängigkeit, eine Klassenauseinandersetzung ist, ein Kampf zweier widersprechender Interessen: Die Erhaltung oder die revolutionäre Zerstörung der bestehenden Machtverhältnisse.