Soldiers' Pay

Originaltitel:
Soldiers' Pay
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
35 min. , Farbe
Uraufführung:
17 September 2004
Literarische Vorlage:
Buch:
Kamera:
Schnitt:
Musik:
Darsteller (Rolle):
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
In nur sechs Wochen interviewten die drei Filmemacher Dutzende von Menschen, die vom Golf Krieg betroffen waren, darunter Veteranen, Iraker, die gegen Saddam rebellierten und nach dem Golfkrieg in die USA flohen, Journalisten, Psychologen, sogar ein Zwei-Sterne-General der Marines, der im ersten Golfkrieg dabei war.
Literatur:
Bemerkungen:
Homepage: http://soldierspaythemovie.com/home.htm

„Ich dachte, ich könne vor der Wahl eventuell etwas bewegen, und zeige den Leuten, wie die Iraker Saddam loswerden wollten aber auch, was Krieg mit den Menschen anstelt,“ sagte Regisseur Davis O. Russel - und wurde prompt von der Liste seines Verleihers gestrichen.

Für nur $ 207000 drehte Russel gemeinsam mit Tricia Regan und Juan Carlos Zalvidar „Soldiers' Pay“. Ursprünglich war geplant, den Film zusammen mit der Wiederveröffentlichung von Russells Klassiker „Three Kings“ (1999) mit George Clooney herauszubringen. Doch Warner, übervorsichtig angesichts der bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA und des Kriegs in Irak sagte das Projekt ab. Ein Sprecher des Studios sagte der Los Angeles Times, dass es nicht angebracht sei, diese „Polemik“ als Anhang zu einem unterhaltenden Film herauszubringen.

Zur Hilfe kam die kleine Produktions- und Verleihfirma Cinema Libre, die schon mit „Outfoxed: Rupert Murdoch's War on Journalism“ und „Uncovered: The War on Iraq“, zwei politisch brisante Filme des Altmeisters Robert Greenwald vermarktet hatte.

„Soldiers' Pay“ erschien daraufhin als Teil eines Doppel-Pakets zusammen mit „Uncovered: The War on Iraq“. Cinema Libre ließ verlauten, dass die beiden Filme sich sehr gut ergänzen, weil sie beide gewichtige Argumente zu den Folgen des Krieges und den Lügen, die dahinführen vorbringen.

Besonders erwähnenswert ist die Geschichte der 3. Infantrie Division. Während eines Angriffs entdecken die Soldaten Millionen Dollar Bargeld. Ein Ereignis, das Russell in seinem fiktionalen „Three Kings“ verarbeitet. Einige der Soldaten stecken Geld in ihre eigenen Taschen. Nur einer von ihnen wurde später als Sündenbock bestraft, ohne dass darauf eingegangen wurde, dass seine Vorgesetzten vor Ort waren und nicht bestraft wurden.
Erhältlich:
http://www.docworkers.com/soldierspay.htm
DVD Extras:
"Three Kings" premiere at the White House with David O. Russell & much more