Er nannte sich Hohenstein

Originaltitel:
Er nannte sich Hohenstein
Weitere Titel:
Aus dem Tagebuch eines deutschen Amtskommissars im besetzten Polen 1940-1942
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
89 min. , Farbe
Uraufführung:
6 March 1994, ZDF
Literarische Vorlage:
Alexander Hohenstein. Wartheländisches Tagebuch aus den Jahren 1941/42. Stuttgart: Dt. Verl.-Anst, 1961.
Produzent:
Kamera:
Schnitt:
Musik:
Darsteller (Rolle):
Zusammenfassung:
Nach dem Überfall der Deutschen auf Polen im September 1939 wird ein Viertel des Landes vom Deutschen Reich annektiert.
1940 wird ein Bürgermeister aus dem Altreich, der schon lange Mitglied der NSDAP war zum Amtskommissar von Poddembice. Diese Stadt liegt bei Lodz, welches nun Litzmannstadt heißt zum Reichsgau Wartheland gehört. Nach 17 Monaten wird er jedoch seines Dienstes enthoben, da seine konservativ-nationale Haltung mit den Parteiweisungen in Konflikt geraten. Er versucht noch seine Karriere zu retten, aber er wendet nicht die typischen gewalttätigen Methoden der Nationalsozialisten an.
Nach dem Krieg verwendet er seine täglichen Notizen aus dieser Zeit um sein "Wartheländisches Tagebuch" zusammenzustellen, welches 1961 in Auszügen erscheint. Die Namen hat er hinter Pseudonymen verborgen und sich selbst nennt er Alexander Hohenstein.
Seine Erben verweigern bis heute die Veröffentlichung der richtigen Namen.
Aber alle im Film genannten Ortsnamen und Handlungsorte sind authentisch.
Literatur:
Wilfried Gerke. Beiträge zur Geschichte der Deutschen in Polen während des Zweiten Weltkriegs 1939-1945. Herne: Stiftung Martin-Opitz-Bibl., 2004.
Bemerkungen:
Friedensfilmpreis Berlinale 1995

Adolf-Grimme-Preis 1995
Erhältlich: