Ich habe überlebt - Verwundet zurück aus Kabul

Originaltitel:
Ich habe überlebt - Verwundet zurück aus Kabul
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
29 min. , Farbe
Uraufführung:
25 September 2007, ZDF
Literarische Vorlage:
Buch:
Produzent:
Kamera:
Schnitt:
Musik:
Darsteller (Rolle):
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Die Dokumetation erzählt die Geschichte des 33-jährigen Chemnitzers Tino K. der als Berufsoldat nach Murnau, zu den Gebirgsjägern kam. In seiner Freizeit ein begeisterter Rennradler, der die Alpen vor der Haustür liebt.
Das einschneidendste Ereignis im Leben von Tino K. ereignete sich im November 2005 als er bei einem Selbstmordanschlag in Kabul schwer verletzt wurde als zwei Meter vor ihm und seinen beiden Begleitern 12 kg Sprengstoff explodierten. Alle drei Soldaten hatten nach einem fingierten Unfall auf einer Ausfallstrasse im Osten Kabuls ihren gepanzerten Jeep verlassen. Es war eine Falle. Der Zufall entscheidet in Sekunden über Leben und Tod, über die Schwere der Verletzung. Tino kann sich noch hinter einen Betonpfeiler werfen, sein Freund Stefan wird vom Sprengsatz voll erwischt. Ein Oberstleutnant, der mit ihnen im Wagen saß, ist sofort tot. Tino wurde ein Unterschenkel abgenommen.
Er führt mit seiner Prothese wieder ein nahezu normales Leben, setzte sich sechs Monate, nachdem die Bundeswehrärzte ihn aus dem künstlichen Koma zurückgeholt hatten, wieder aufs Fahrrad. Sein Freund Stefan kann sich heute selbst mit Gehhilfe nur mühsam fortbewegen. Wenn er nicht im Rollstuhl sitzt, dann auf dem Handbike.
Ihre Kameraden helfen, wo sie nur können. Trotzdem werden beide die Bundeswehr demnächst verlassen. "Ein Mann ohne Beine ist kein Soldat mehr", sagt Stefan D. Eine nüchterne Feststellung, kurz vor seinem 40. Geburtstag, zwanzig Monate nach dem Anschlag in Kabul. 37º begleitet die beiden Freunde auf dem Weg in ihr "zweites Leben". Der Film dokumentiert ihren Optimismus, aber auch die enormen tagtäglichen Anstrengungen, die nötig sind, um mit dem Attentat und seinen Folgen fertig zu werden.
Literatur:
Bernhard Chiari. Afghanistan. Paderborn: Schöningh (Wegweiser zur Geschichte), 2007.
Bemerkungen:
Erhältlich: