Eine kleine Siedlung in Deutsch-Ostafrika wird während des Ersten Weltkriegs durch einen deutschen Angriff zerstört. Dabei kommt Pastor Samuel Sayer ums Leben, der zusammen mit seiner zugeknöpften Schwester Rose eine Mission betrieben hat. Rose ist nun auf die Hilfe des raubeinigen Flusskapitäns Charlie Allnutt angewiesen, der sie mit seinem Schiff "African Queen" in bewohntes Gebiet bringen soll. Während der Reise entwickelt sich zwischen den beiden zutiefst unterschiedlichen Charakteren ein konfliktgeschwängertes Miteinander. Die Auseinandersetzungen binden sie jedoch stärker aneinander, statt sie zu trennen. So fassen Charlie und Rose schließlich den Plan, die deutschen Truppen zu bestrafen, die das Dorf zerstört haben. Aber die Gefahren der Natur lassen das Vorhaben fast unmöglich erscheinen. Die Schwierigkeiten, mit denen die beiden unterwegs zu kämpfen haben, sind fast unüberwindlich. Eine deutsche Stellung, die sie unter Beschuss nimmt, als unpassierbar geltende Stromschnellen bis hin zu einem Labyrinth von seichten Verzweigungen in der Flussmündung voller Rohrbewuchs, Mücken und Blutegel, in denen Charlie das Boot bis zur völligen Erschöpfung von Hand schleppen muss. Beide werden von deutschen Offizieren gefangen genommen und zum Tode durch Erhängen verurteilt. Während der Vollstreckung wird das Schiff, auf dem sie sich befinden, tobediert und sinkt. Rose und Charlie erreichen unverletzt britisches Gebiet.