Die Halbjüdin Hannah reist nach dem Tod ihres Vaters von New York nach Deutschland, um etwas über die Vergangenheit ihrer Eltern zu erfahren. Sie trifft auf die 90-jährige Lena Fischer, die sich während des Zweiten Weltkrieges um ihre Mutter Ruth gekümmert hatte und die sich noch an die Ereignisse von damals erinnert:
1943 wird in Berlin das jüdische Versorgungsamt in der Rosenstraße zu einem Gefängnis umfunktioniert und die letzten jüdischen Angehörigen aus den sogenannten Mischehen werden hier festgehalten. Lena Fischer vermutet ihren Mann in dem Gebäude und schließt sich anderen Frauen zu einem wochenlangen Protest an. Sie trifft auf die kleine Ruth und nimmt sich des Mädchens an. Neben Lena versammeln sich immer mehr Frauen vor dem Gebäude in der Rosenstraße, um gegen den Abtransport ihrer Männer zu protestieren.