Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entschied der französische Millionär, Bänker und Menschenfreund Albert Kahn ein ganz besonderes Projekt zu starten. Er reiste mit einem Team an Fotografen um die ganze Welt um das Leben auf unserem Planeten zu dokumentieren. Dank seiner Initiative brachten Kahns Fotografen aus über 50 Ländern Bilder mit, die das Leben und die Bräuche in der ganzen Welt festhielten.
Geschockt vom Nationalismus und dem daraus resultierenden Ersten Weltkrieg, unterstützte er dennoch die französische Armee.
Bis zu seinem Tod hatte Kahn sich ein Archiv mit c.a 70.000 Fotografien und mehr als hundert Stunden Film angesammelt.
Teilweise begleitete er seine Fotografen auf ihren Reisen. Zudem schickte er sie auf andere Kontinente mit dem Auftrag, das Leben und das soziale Leben zu dokumentieren. Am Ende seines Lebens hinterließ Albert Kahn ein einmaliges Archiv von Bildern und Filmen, die uns eine Vorstellung von dem Leben auf unserem Planeten im frühen 20. Jahrhunderts geben und damit zu einer wertvollsten Fotosammlungen überhaupt geworden ist.