Dieser Dokumentarfilm erzählt die Geschichte jener Frauen, die 1944 als Zwangsarbeiterinnen die Rollbahn am Frankfurter Flughafen bauen mussten. 1700 junge ungarische Jüdinnen wurden von Auschwitz nach Frankfurt gebracht um unter härtesten Bedingungen die erst Betonrollbahn Deutschlands zu bauen und so Hitlers Geheimwaffe, dem ersten Düsenflugzeug, doch noch den Krieg zu gewinnen. Trotz Schnee und Bombardierung durch die Amerikaner müssen die Frauen ihre Arbeit erledigen. Im November 1944 werden sie dann ins KZ Ravensbrück abtransportiert. Nur 200 der anfangs 1700 Frauen überleben. Im nachhinein wurde über das Arbeitslager geschwiegen und die Schicksale gerieten in Vergessenheit. Doch drei junge Männer konnten das Schweigen der Opfer brechen und diese ergreifende Dokumentation mit Hilfe von Augenzeugenberichten erstellen. Im Jahr 2000 landen 18 überlebende Frauen aus Israel, Ungarn, Schweden und den USA auf der Rollbahn, die sie 56 Jahre zuvor hatten bauen müssen. Sie erinnern sich an die vielleicht schrecklichste Zeit ihres Lebens und schützen die Nachwelt somit vor dem Vergessen.