Rommels Krieg - Rommels Schatz

Originaltitel:
Rommels Krieg - Rommels Schatz
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
2x45 min. , Farbe
Uraufführung:
22 May 2007, ZDF
Literarische Vorlage:
Buch:
Produzent:
Kamera:
Schnitt:
Musik:
Darsteller (Rolle):
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Erwin Rommel war der wohl bekannteste General im "Dritten Reich" und hatte auch einen besonders hohen Stellenwert in der NS-Propaganda. Sein Markenzeichen waren blitzartige Angriffe und ein Drang zur Offensive.
Lange Zeit hieß es, dass sein Krieg in Afrika nichts mit den Vernichtungsplänen der SS zu tun gehabt hätte, doch nee entdeckte Dokumente beweisen, dass während Rommels Feldzug auch die Juden in Nordafrika und Palästina in das Visier der SS gerieten. Es stellt sich nun die Frage, was Rommel vom Holocaust und den Plänen der NS-Führung wusste. Er galt als unpolitischer Militärstratege, von Goebbels zu einer Art Star erhoben.
Im November 1941 wäre er beinahe seinem eigenen Mythos zum Opfer gefallen. Zum ersten Mal berichten britische Soldaten in dieser Dokumentation über das Attentat auf Rommel, das fast geglückt wäre. Geplant war, am 18. November 1941 ein U-Boot eines Sonderkommandos von der lybischen Küste auszusenden, um Rommel gefangen zu nehmen oder zu töten. Der britische Premier Churchill versprach sich hiervon einen Propaganda-Coup, um die Moral der deutschen Afrikakorps zu brechen, doch der Anschlag scheiterte.
Erst in der Schlacht bei El Alamein im Oktober 1942 konnte man den Deutschen einen entscheidenden Schlag versetzen.

Der Film zeigt, wie Rommel zum Propagandastar gemacht wurde und er seinen Krieg führte, nicht nur in Nordafrika, sondern auch gegen die vielen Neider innerhalb des Heeres. Seinen rasanten Aufstieg verdankte er vor allem seiner Taktik wagemutiger, aber auch verlustreicher Vorstöße, und der Unterstützung durch den Führer, der ihn seinen Lieblingsgeneral nannte. An seinen Erfolgen waren aber natürlich auch noch andere, wie Kommandeure oder der Funkaufklärung zu verdanken, die den britischen Funkcode in Afrika geknackt hatte und so die Überraschungsangriffe ermöglicht hatte.

Rommel gilt bis heute als fürsorglicher und bei Soldaten beliebter Feldherr, doch seine aggressiven Angriffsmethoden forderten in der Realität viele Verluste.
Literatur:
David Fraser. Rommel - Die Biographie. Berlin: Siedler, 1995.

Ralf Georg Reuth. Erwin Rommel - Des Führers General. München: Piper, 1987.

Hans Speidel. Invasion 1944 - Ein Beitrag zu Rommels und des Reiches Schicksal. Tübingen: Wunderlich, 1949.
Bemerkungen:
Teil 1: Rommels Krieg - Wahrheit und Legende
Teil 2: Rommels Schatz - Das versenkte Raubgold

Homepage: http://www.sueddeutsche.de/,ra2l2/panorama/artikel/331/115216/

http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/14/0,1872,1000046_idDispatch:5183114,00.html
Erhältlich: