La Bataille du Rail

Originaltitel:
La Bataille du Rail
Weitere Titel:
The Battle of the Rails
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
85 min. , schwarz / weiss
Uraufführung:
27 February 1946
Literarische Vorlage:
Produzent:
Kamera:
Zusammenfassung:
Der Film erzählt von französischen Eisenbahnarbeitern aus der Gegend um Chalon-sur-Saone, die während der deutschen Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg die Aktivitäten der Resistance unterstützten. Der Film besteht aus zwei Teilen: der erste ist im Dokumentarstil gehalten und zeigt wie die Eisenbahner Menschen, Material und Informationen schmuggelten, wohingegen der zweite Teil eher einem konventionellen Kriegsfilm ähnelt und die Sabotage des deutschen Konvois "Apfelkern" schildert.
Schlagworte:
Literatur:
Jean-Pierre Berthon-Maghit. „La bataille du rail. De l’authenticité à la chanson de geste“. Revue d`histoire moderne et contemporaine 33 (Apr.-June 1986), 280-300.
Bemerkungen:
Der Film wurde unmittelbar nach dem Ende des Krieges mit voller Unterstützung der französischen Eisenbahngesellschaft und der Resistance-Organisationen gedreht.
Trotz des geringen zeitlichen Abstands zu den dargestellten Ereignissen ist die Präsentation der Personen erstaunlich ausgewogen. Es gibt keine herausragenden Helden und keine auffälligen Schurken. Ob Deutsche oder Franzosen, Soldaten oder Zivilisten, jeder spielt nur seine jeweilige anonyme Rolle (viele der Schauspieler sind übrigens Laiendarsteller, die ihre eigenen Erlebnisse darstellen).
So fair der Film mit den einzelnen Protagonisten umgeht, so eindeutug ist er in der Interpretation der Ereignisse, die er zeigt. Ohne die Aktivitäten der Resistance, so legt er nahe, hätte die Landung der Alliierten nicht erfolgreich sein können.

"La Bataille du Rail" gewann bei den ersten Filmfestspielen von Cannes 1946 den Preis als Besten Film, für die Beste Regie und den Spezialpreis der Jury.
Erhältlich:
DVD