Ein Kriegsende

Originaltitel:
Ein Kriegsende
Weitere Titel:
And End To The War
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
80 min. , schwarz / weiss
Uraufführung:
5 December 1984
Literarische Vorlage:
Siegfried Lenz. Ein Kriegsende. Hamburg: Hoffmann und Campe, 1984.
Buch:
Produzent:
Kamera:
Musik:
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Zwischen dem 5. und 13. Mai 1945 auf einem deutschen Minensuchboot: Dem Kapitän wird befohlen die gefährliche Ostsee zu überqueren, um deutsche Soldaten zu retten, die von der Roten Armee umzingelt sind. Der Kapitän will Zeit gewinnen. Er beschließt zunächst in der Nähe der Küste zu bleiben, um möglichst spät hinaus auf die offene See zu fahren. Er hofft auf diese Weise den russischen U-Booten zu entgehen und dem sicher geglaubten Tod hinauszuzögern. Da erhält das Boot die Nachricht von der deutschen Kapitulation, der Krieg ist zu Ende.
Mit der Hilfe einiger Matrosen nutzt der Steuermann den Moment und enthebt den Kapitän seines Amtes, denn er weiss, dieser müsste trotz Kriegsende seinen letzten Befehl noch ausführen. Der Kapitän warnt zwar, das sie das Schiff illegal übernehmen würden, doch angesichts der Alternative in den Händen alliierter Soldaten im Wasser der Ostsee nach der Kapitulation krepieren zu müssen, nehmen die Männer seine Warnungen nicht ernst.
Am Ende wird die Britische Navy den deutschen Offizieren die Waffen in die Hände geben, um den „Meuterer“ einen Prozeß zu machen und sie erschiesen zu lassen.
Literatur:
Bemerkungen:
Erhältlich: