Oppenheimer

Originaltitel:
Oppenheimer
Weitere Titel:
Weitere Titel nach lateinischem Alphabet / Other titles according to the Latin alphabet: Openhaymer (Aserbaidschanisch / Azerbaijani), Oppenhaima (Japanisch / Japanese): In japanischen Schriftzeichen geschrieben / written in Japanese characters, Openheimeris (Litauisch / Lithuanian), Ào ben hai mò (Mandarin / Mandarin, Kantonesisch / Cantonese, Taiwanesisch / Taiwanese): In chinesischen Schriftzeichen geschrieben / written in Chinese characters, Oppengeymer (Usbekisch / Uzbek); Weitere Titel nach anderem Alphabet / Other titles according to a different alphabet: Ein Titel nach Devanagari / A Title according to Devanagari (Hindi / Hindi), Titel nach griechischem Alphabet / A Title according to the Greek alphabet, Titel nach kyrillischem Alphabet / Titles in Cyrillic alphabet (z. B. / e. g.: Russisch / Russian, Ukrainisch / Ukrainian, Kasachischen / Kazakh) oder Ähnliche, wie im Bulgarischen, Serbischen / or similar, as in Bulgarian, Serbian
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
180 min. , Farbe
Uraufführung:
FR: 11 July 2023
Literarische Vorlage:
Bird, Kai; Sherwin, Martin Jay: American Prometheus. The Triumph and Tragedy of J. Robert Oppenheimer. New York City, N. Y. (USA): Alfred A. Knopf, 2005
Schnitt:
Darsteller (Rolle):
Cillian Murphy (Julius Robert Oppenheimer) , Emily Blunt (Kitty Oppenheimer) , Matt Damon (Leslie R. Groves) , Robert Downey Jr. (Lewis Strauss) , Florence Pugh (Jean Tatlock) , Josh Hartnett (Ernest Lawrence) , Caleb Casey McGuire Affleck-Boldt (Boris Pash) , Rami Said Malek (David L. Hill) , Kenneth Charles Branagh (Niels Bohr) , Ben Safdie (Edward Teller) , Jason Clarke (Roger Robb) , Dylan Arnold (Frank Oppenheimer) , Gustaf Caspar Orm Skarsgård (Hans Bethe) , David Krumholtz (Isidor Isaac Rabi) , Matthew Modine (Vannevar Bush) , Thomas Antonio Conti (Albert Einstein) , David Dastmalchian (William Borden) , Michael Anthony Angarano (Robert Serber) , Jack Henry Quaid (Richard Feynman) , Joshua Michael Peck (Kenneth Bainbridge) , Olivia Thirlby (Lilli Hornig) , Dane William DeHaan (Kenneth Nichols) , Danny Deferrari (Enrico Fermi) , Alden Caleb Ehrenreich (Strauss’ Berater im Senat) , Scott Grimes (Strauss’ Anwalt) , Jefferson Hall (Haakon Chevalier) , James D'Arcy (Patrick Blackett) , Anthony Howard Goldwyn (Gordon Gray) , Devon Bostick (Seth Neddermeyer) , Alexander Draper Wolff (Luis Walter Alvarez) , Joshua Ryan Zuckerman (Giovanni Rossi Lomanitz) , Matthias Schweighöfer (Werner Heisenberg) , Christopher Denham (Klaus Fuchs) , David Rysdahl (Donald Hornig) , Guy Burnet (George Eltenton) , Louise Lombard (Ruth Tolman) , Harrison Gilbertson (Philip Morrison) , Emma Dumont (Jackie Oppenheimer) , Trond Fausa Aurvåg (George Kistiakowsky) , Olli Haaskivi (Edward Condon) , Gary Oldman (Harry S. Truman) , Macon Blair (Lloyd Garrison) , Harry Groener (Gale W. McGee) , Jack Cutmore-Scott (Lyall Johnson) , James Remar (Henry L. Stimson) , Gregory Jbara (Warren Magnuson) , Timothy Robert DeKay (John Pastore) , James Urbaniak (Kurt Gödel) , John Gowans (Ward Evans) , Will Roberts (George C. Marshall) , Máté Haumann (Leó Szilárd) , Pat Skipper (James F. Byrnes) , Theodore William King (Edward L. Bartlett) , Cillian Murphy , Emily Blunt , Matt Damon , Robert Downey Jr. , Florence Pugh , Josh Hartnett , Caleb Casey McGuire Affleck-Boldt , Rami Said Malek , Kenneth Charles Branagh , Ben Safdie , Jason Clarke , Dylan Arnold , Gustaf Caspar Orm Skarsgård , David Krumholtz , Matthew Modine , Thomas Antonio Conti , David Dastmalchian , Michael Anthony Angarano , Jack Henry Quaid , Joshua Michael Peck , Olivia Thirlby , Dane William DeHaan , Danny Deferrari , Alden Caleb Ehrenreich , Scott Grimes , Jefferson Hall , James D'Arcy , Anthony Howard Goldwyn , Devon Bostick , Alexander Draper Wolff , Joshua Ryan Zuckerman , Matthias Schweighöfer , Christopher Denham , David Rysdahl , Guy Burnet , Louise Lombard , Harrison Gilbertson , Emma Dumont , Trond Fausa Aurvåg , Olli Haaskivi , Gary Oldman , Macon Blair , Harry Groener , Jack Cutmore-Scott , James Remar , Gregory Jbara , Timothy Robert DeKay , James Urbaniak , John Gowans , Will Roberts , Máté Haumann , Pat Skipper , Theodore William King
Zusammenfassung:
"Oppenheimer" erzählt die Geschichte des US-amerikanischen theoretischen Physikers J. Robert Oppenheimer von dessen Anfängen als Student an, bis hin zu seiner Diskreditierung als Kommunist durch hochrangige Politiker während der McCarthy-Ära.
Der Film spielt auf zwei Zeitebenen.
Die erste Ebene handelt vom Werdegang Oppenheimers als Student, Physiker und später als Leiter des Manhattan-Projekts, das zur ersten erfolgreichen Zündung einer Atombombe führt. Gleichzeitig holen ihn und seine Frau Kitty Oppenheimer ihre Kontakte zu amerikanischen Kommunisten ein, was schließlich zu der Unterstellung führt, dass er selbst Kommunist sei. Diese Sequenzen wurden durchgängig in Farbe gedreht.
Die zweite Ebene handelt von Oppenheimers Konflikt mit dem US-amerikanischen Politiker Lewis Strauss, der den falschen Verdacht hegt, Oppenheimer habe ihn - den verhinderten Physiker - bei Albert Einstein in Misskredit gebracht. Strauss startet daraufhin einen Rachefeldzug, der Oppenheimers Entlassung aus der 1946 gegründeten Atomenergiekommission zur Folge hat. Dabei nutzt er die Kontakte Oppenheimers und seiner Frau zu amerikanischen Kommunisten, Oppenheimers Engagement gegen ein Wettrüsten zwischen den Nationen und seine Ablehnung gegenüber der Entwicklung einer Wasserstoffbombe, um ihn als kommunistischen Sympathisanten und Unterstützer darzustellen. Politisch erledigt wird Oppenheimer aus der Atomenergiekommission entlassen. Das Handeln Strauss' rächt sich jedoch, als er sich einer Anhörung durch den US-Kongress stellen muss, die eigentlich zu seiner Ernennung zum Handelsminister führen soll, dann aber durch die Aussagen der über Oppenheimers Entlassung empörten Kollegen zu einem Desaster wird. Diese Szenen wurden durchweg in Schwarz-Weiß gedreht.
Tatsächlich hat Einsteins gedrückte Stimmung, die er gegenüber Strauss an den Tag legt, einen anderen Grund: Bei einem Gespräch am See konfrontiert Oppenheimer Einstein mit den Untersuchungen seines Kollegen Edward Teller, die befürchten lassen, dass durch die Zündung der ersten Atombombe beim Trinity-Test die Atmosphäre in Brand gesetzt und jegliches Leben auf der Erde vernichtet werden könnte. Jahre später treffen sich Einstein und Oppenheimer am gleichen See wieder. In einer melodramatischen Szene äußert Oppenheimer die Befürchtung, dass er, auch wenn er die Atmosphäre nicht in Brand gesteckt habe, am Ende vielleicht dennoch die Welt zerstört haben könnte. Nichtsdestotrotz erlebt Oppenheimer seine Rehabilitierung durch John F. Kennedy, dessen Nachfolger Lyndon B. Johnson ihm den Enrico-Fermi-Preis, der für wegweisende Forschung am Thema Kernenergie vergeben wird, verleiht. Seelisch wird der schon seit seiner Studentenzeit psychisch labile Oppenheimer aber von Visionen einer von Atomwaffen gemarterten Erde zerrüttet.
Literatur:
- Nolan, Christopher Edward: Oppenheimer. The Official Screenplay. London: Faber & Faber, 2023.
- Yuan, Jade: Unleashing Oppenheimer. Inside Christopher Nolan's Explosive Atomic Age Thriller. London: Titan Publishing Group, 2023.
Bemerkungen:
Das Filmband für die Schwarz-Weiß-Sequenzen in IMAX wurde von Kodak eigens für Oppenheimer kreiert. - Unter dem Schlagwort "Barbenheimer" verbanden einige Kinobesucher Oppenheimer und den parallel anlaufenden Film Barbie, die sie beide als soziopolitische Kritik rezipierten. - Eine Kontroverse löste die Sexszene zwischen Oppenheimer und seiner Geliebten Jean Tatlock aufgrund der Freizügigkeit und den Auszügen, die Oppenheimer ihr aus dem Bhagavad Gita (einer heiligen Schrift des Hinduismus) vorliest, aus.
Erhältlich:
- Oppenheimer (4K UHD + Blu-ray + Digital): EAN: 0191329253120. 21.11.2023
- Oppenheimer (DVD): EAN: 0191329253113. 21.11.2023
- Oppenheimer (Blu-ray + DVD + Digital): EAN: 0191329253045. 21.11.2023