Mythos Stalin

Originaltitel:
Mythos Stalin
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
2x60 min. , Farbe
Uraufführung:
7 March 2003/ 14 March 2003
Literarische Vorlage:
Buch:
Produzent:
Kamera:
Schnitt:
Musik:
Darsteller (Rolle):
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Diese Dokumentation berichtet über die Verehrung des Moskauer Diktators Iossif Wissarionowitsch Dshugaschwili, genannt Stalin. Am Todestag Stalins, dem 5. März 1953, verlor nicht nur die Sowjetunion einen Herrscher, sondern auch die DDR ihren "Gott". Die DDR-Bürger huldigten ihm wie dem Bereiter des Paradieses, er jedoch stand Zeit seines Lebens den Deutschen skeptisch gegenüber. Der Film berichtet über einen Stalin-Kult, der weit über die Lebenszeit des Diktators hinaus ging und zu einem spezifisch deutschen Stalinismus führte. Neue geschichtswissenschaftliche Erkenntnisse belegen die Terrorherrschaft Stalins und machen es erstmals möglich ein Psychogramm des Diktators zu erstellen.
Literatur:
Klaus Kellmann. Stalin. Eine Biographie. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2005.

Richard J. Overy: Die Diktatoren: Hitlers Deutschland, Stalins Russland. München: Deutsche Verlags-Anstalt, 2005.

Donald A. Filtzer: Soviet workers and late Stalinism: Labour and the restoration of the Stalinist system after World War II. Cambridge: Cambridge Univ. Press, 2002.

Heinz-Dietrich Löwe: Stalin: Der entfesselte Revolutionär. Göttingen: Muster-Schmidt, 2002.
Bemerkungen:
Teil 1: Stalin - Tod eines Diktators
Teil 2: Stalin auf deutsch - Der Diktator
und die DDR
Erhältlich: