1937. Die kaiserlich japanische Armee überfällt China und geht mit ungeahnter Brutalität gegen die Bevölkerung der besetzten Hauptstadt Nanjing vor. Als der Hamburger Kaufmann John Rabe, ein Anhänger Hitlers und NSDAP-Ortsgruppenleiter, mit den Gräueltaten konfrontiert wird, beginnt er zu handeln. Gemeinsam mit einer kleinen Gruppe in der Stadt verbliebener Ausländer, versucht er die Zivilbevölkerung vor den Übergriffen der japanischen Truppen durch den Aufbau einer Sicherheitszone zu schützen. Angesichts wahlloser Exekutionen und systematischer Vergewaltigungen durch japanische Soldaten, suchen immer mehr Bewohner Nanjings in der vom „Internationalen Komitee für die Sicherheit von Nanjing“ eingerichteten Zone Zuflucht. Bald herrschen dort unerträgliche Zustände, es mangelt an Lebensmitteln und Medikamenten. Trotz wiederholter gewalttätiger Übergriffe seitens der japanischen Truppen, gelingt es Rabe und seinen Mitstreitern, das Leben von etwa 250.000 Chinesen und Chinesinnen zu retten.