Der Film spielt in einem Armee-Krankenhaus in Belgrad, wo Opfer des Bosnischen Bürgerkrieges versorgt werden. In dem Krankenhaus erinnern sich die Patienten an ihre Jugend und den Krieg. Der Fokus des Films liegt auf zwei Jungen, dem Moslem Halil und dem Serben Milan. Sie sind zusammen in der Nähe eines verlassenen Tunnels, der Belgrad mit Zagreb verbindet, aufgewachsen. Als Kinder hatten sie Angst den Tunnel zu betreten, weil sie dachten, es lebe ein Menschenfresser darin. Zwölf Jahre später, zur Zeit des Bosnischen Bürgerkrieges, sind Milan und seine Truppe in dem Tunnel gefangen. Er und Halil finden sich auf gegnerischen Seiten wieder und sehen sich einer schlimmen Konfrontation ausgesetzt.