Der letzte Akt

Originaltitel:
Der letzte Akt
Weitere Titel:
Hitler: The Last Ten Days, The Last Act
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
115 min. , schwarz / weiss
Uraufführung:
D: 14 April 1955, Köln, Hahnentor-Lichtspiele
Literarische Vorlage:
Michael A. Musmanno. Ten Days To Die. New York: Doubleday & Co, 1950.
Buch:
Produzent:
Kamera:
Schnitt:
Musik:
Darsteller (Rolle):
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Berlin im April 1945, der Bunker unter der Reichskanzlei: Der junge Leutnant Wüst ist von seinem General losgeschickt worden, um beim Führer persönlich, die Lage in und um Berlin darzustellen, in der Hoffnung, dass wenn Hitler von der wirklichen Situation in Kenntnis gesetzt würde, er sofort die benötigte Verstärkung genehmigen würde. Doch Wüst wird nicht vorgelassen. Stattdessen erlebt er, wie wirklichkeitsfremd die Lage im Bunker beurteilt wird. Armeen, die längst nicht meht existieren werden befehligt, Generäle trauen sich nicht, ihrem Oberbefehlhaber die tatsächliche Lage zu beschreiben, wer kann setzt sich ab, die verbliebenen Mannschaften feiern mit dem Kantinenpersonal angesichts des drohenden Untergangs ein rauschendes Fest.
Hitler und seine Entourage, Eva Braun, Familie Goebbels bereiten ihr Ende vor. Um das weitere Vordringen der Russen auf die Reichskanzlei zu verhindern, gibt Hitler den Befehl, die umliegenden U-Bahn-Tunnel zu fluten, in denen tausende Menschen vor den Kämpfen Zuflucht gesucht haben. Als Wüst, endlich zu Hitler durchgekommen ist und diesen Befehl mithört, schreit er ihn an, die Fortsetzung der Kämpfe bedeute Mord - und wird von einer herbeigeeilten Wache erschossen. Während Tausende in den überfluteten Tunneln sterben, heiratet Hitler Eva Braun. Als Wüst von seinem Halbbruder ins Bunkerlazarett getragen wird, bringen Hitler und Eva Braun sich um. Ihre Leichen werden unter dem Artilleriefeuer der Russen im Garten der Reichskanzlei verbrannt.
Literatur:
Margrit Frölich/ Christian Schneider/ Karsten Visarius (Hg.). Das Böse im Blick. Die Gegenwart des Nationalsozialismus im Film. München: Ed. Text + Kritik, 2007.

Heinrick Placke. "Die politischen Diskussionen in den fünfziger Jahren um die Remarque-Filme". In: Thomas Schneider (Ed.). Das Auge ist ein starker Verführer. Osnabrück: Rasch, 1998, 215-251.
Bemerkungen:
Siehe auch:
http://www.remarque.uos.de/Schriften/dla.html
Erhältlich: