Showdown mit Iran

Originaltitel:
Showdown mit Iran
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
45 min. , Farbe
Uraufführung:
31 January 2008
Literarische Vorlage:
Buch:
Produzent:
Kamera:
Schnitt:
Musik:
Darsteller (Rolle):
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Es scheint um das Atomprogramm des Irans zu gehen, doch in Wirklichkeit dreht sich der Konflikt eher um Macht und Einfluss im Nahen und Mittleren Osten. Die USA und der Iran stehen auf Positionen, die wenig Raum für Kompromisse lassen und die Haltungen auf beiden Seiten sind starr.
General Mohammed Jafari, stellvertretender Leiter des Nationalen Sicherheitsrates im Iran erklärt: "Jedem, der uns angreift, wird es Leid tun." Angeblich hatte Jafari im Iran Terroristen trainiert und wurde Ziel einer amerikanischen Razzia, entkam jedoch.
Auf der anderen Seite, in Washington, wird der Ruf der 'Falken' nach einem Einmarsch in den Iran immer lauter.
Die Dokumentation zeigt auf, wie beide Seiten die Situation geschickt dramatisieren. Teheran unterstütz Terroristen im Irak und die USA stärken die extremistische MEK, eine Splittergruppe von Mujaheddin, um das Land zu destabilisieren. Eine These des Films ist, dass erst der Konfrontationskurs Washingtons und der Einmarsch in den Irak haben überhaupt dazu geführt haben, dass die Reformkräfte im Iran geschwächt wurden und ein Hardliner wie Ahmadineschad an die Macht kommen konnte.
Der Iran-Experte Hillary Mann erklärt, dass einzig das Desaster im Irak verhindert hat, dass heute schon amerikanische Truppen in den Iran einmarschiert sind.
Literatur:
Rudolf Avenhaus. Zum Erwerb von Kernwaffen. Spieltheoretische Überlegungen am Beipiel Iran. Neubiberg: Univ. der Bundeswehr München, Fak. für Informatik, 2007.

Sasan Fayazmanesh. The United States and Iran: Sanctions, Wars, and the Policy of Dual Containment. New York: Routledge, 2008.

Bemerkungen:
Erhältlich: