Der Film spielt in den 1990er Jahren in Belgrad. Er zeigt die grausamen Episoden von verschiedenen Menschen, deren Wege sich in der Nacht vor dem Friedensabkommen von Dayton kreuzen. Die Episoden handeln von Gewalt und Zerstörung. Ein Taxifahrer zerstört ein Auto, mit dem er zuvor zusammengestoßen ist und verfolgt anschließend den Fahrer des Wagens, um auch noch seine Wohnung zu zertrümmern. Ein Mann zahlt einem Krüppel in einer Bar ein Bier und eröffnet ihm dann, dass er ihn so zugerichtet hat. Zwei Boxer schaukeln einen Streit durch Anspielungen so hoch, dass einer von ihnen getötet wird. Ein Jugendlicher veranstaltet ein Massaker in einem Bus, weil der Fahrer die Abfahrtszeit nicht einhält. Am Ende muss ein Mann bei der Vergewaltigung seiner Frau zusehen und singt dabei ein Lied. All diese hoffnungslosen Geschichten veranschaulichen die Grausamkeit des Krieges und das daraus entstehende Gewaltpotential. Wut, Hass und Rache sind die treibenden Kräfte der Geschehnisse. Lebenswelten sind zerstört, und so wird der Krieg auch nach dem Krieg noch fortgeführt.