Deutscher Propagangafilm, der den Einmarsch in Polen zu rechtfertigen versucht. Der Einmarsch wird zum Befreiungsschlag gegen die "Einkreisungsmächte" England, Frankreich und Polen erklärt. Regisseur Hippler verschnitt dafür kuzerhand Aufnahmen von der Front mit Szenen der internationalen Diplomatie und machte aus dem Angriffskrieg einen Verteidigungsfall. Zu diesem Zweck soll er auch Aufnahmen französischer Manöver, die aus der Ferne aufgenommen wurden, benutzt haben, um sie als als eigene Kriegserfolge auszugeben.
„Feldzug in Polen“ war ein häufiger Bestandteil des damals gerade entstehenden TV-Programms und wurde mehrfach im Abendprogramm wiederholt.