Feldzug in Polen

Originaltitel:
Feldzug in Polen
Weitere Titel:
(Campaign in Poland)
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
schwarz / weiss
Uraufführung:
23 February 1940, Wien
Literarische Vorlage:
Buch:
Produzent:
Kamera:
Schnitt:
Musik:
Darsteller (Rolle):
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Deutscher Propagangafilm, der den Einmarsch in Polen zu rechtfertigen versucht. Der Einmarsch wird zum Befreiungsschlag gegen die "Einkreisungsmächte" England, Frankreich und Polen erklärt. Regisseur Hippler verschnitt dafür kuzerhand Aufnahmen von der Front mit Szenen der internationalen Diplomatie und machte aus dem Angriffskrieg einen Verteidigungsfall. Zu diesem Zweck soll er auch Aufnahmen französischer Manöver, die aus der Ferne aufgenommen wurden, benutzt haben, um sie als als eigene Kriegserfolge auszugeben.
„Feldzug in Polen“ war ein häufiger Bestandteil des damals gerade entstehenden TV-Programms und wurde mehrfach im Abendprogramm wiederholt.
Schlagworte:
Literatur:
Thomas Sakmyster. Nazi Documentaries of Intimidation: Feldzug in Polen (1940), Feuertaufe (1940) and Sieg im Westen (1941). In: Historical Journal of Film, Radio and Television, vol. 16, No. 4, October 1996, 485-514.
Bemerkungen:
Der spanische Regisseur Bunuel arbeitete 1941 im Auftrag des Museum of Modern Art in New York an einer gekürzten Version von "Feldzug in Polen" mit, die Filminteressierten in den USA als Anschauung für deutsche Propagandafilme dienen sollte. Ein weiterer Film, den er für diesen Zweck umschnitt, war Leni Riefenstahls "Triumph des Willens".
Erhältlich: