In den 30er Jahren flüchtete Ze'ev Gur Arie als Kind aus Deutschland nach Israel. 1962 wurde er als deutscher Geschäftsmann getarnt nach Ägypten eingeschleust, um ein gegen Israel gerichtetes Raketenprogramm auszuspionieren. Seine neue Identität des Ex-Nazis und Millionärs Wolfgang Lotz übernimmt Gur Arie vollständig. Seine israelische Frau und sein Sohn werden nach Paris umgesiedelt, während Arie - alias Lotz - in Kairo ein Luxusleben führt. Alle sechs Monate reist er nach Paris, um dem Mossad Bericht zu erstatten und seine Familie zu besuchen. In München begegnet er bei einem Zwischenstopp der 29-jährigen Waltraud Neumann, die beiden werden ein Paar und heiraten heimlich. Seine deutsche Frau vervollständigt die Tarnung perfekt. Waltraud erfährt erst später von seiner wahren Identität.
Es gelingt ihm tatsächlich die Informationen über das Raketenprogramm zu beschaffen. Doch seine Tarnung fliegt auf und er wird verhaftet. Er gibt zu, ein israelischer Spion zu sein, gibt aber seine jüdische Identität nicht preis.
Nach seiner jahrelangen Haft kehrt Lotz, oder besser Arie, nach Israel zurück, aber nicht zu seiner Familie. Schließlich zieht er nach Deutschland, wo er 1993 verarmt in München stirbt.