The Search

Originaltitel:
The Search
Weitere Titel:
(Die Gezeichneten), Les anges marqués
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
105 min. , schwarz / weiss
Uraufführung:
6 February 1948, Zürich, "Urban"
Literarische Vorlage:
Buch:
Produzent:
Kamera:
Schnitt:
Musik:
Darsteller (Rolle):
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Irgendwo in Deutschland nach Kriegsende. Ein Konvoi von ausgehungerten, verlassenen Kindern aller Nationalitäten, aufgenommen in den Ruinen Europas oder aufgefunden in KZs, wird von den Mitarbeitern der Vereinten Nationen in Obhut genommen. Unter den Kindern, die beim Anblick der UNRRA-Uniformen zurückschrecken, ist auch der kleine Tscheche Karel Malik, dem nur noch der eine, deutsch gesprochene Satz "Ich weiss nicht" zu entlocken ist. Offenbar ist seine Familie in Auschwitz umgekommen. Bei der Versetzung in ein anderes Auffanglager im Krankenwagen riechen die von Angst ergriffenen Kinder die Auspuffgase, brechen die Türe auf und fliehen in die Ruinen der Stadt. Man findet Karels Mütze auf dem Fluss treibend und nimmt fälschlicherweise an, er sei ertrunken. Nach langem Herumirren nimmt Karel vom amerikanischen Soldaten Steve, der in ein paar Monaten in die Heimat zurückkehren muss, Lebensmittel an. Steve überzeugt Karel, der noch immer stumm ist, mit ihm zu kommen und gewinnt nach und nach sein Vertrauen und seine Zuneigung. Frau Malik, die einzige Überlebende der Familie des kleinen Malik, durchquert inzwischen auf der Suche nach ihm ganz Deutschland. Die UNRRA übergibt ihr die Mütze. Erschüttert beschließt sie, ein Zeitlang im Vertriebenenlager zu bleiben, um sich um die Kinder zu kümmern. Steve kleidet Malik ein, tauft ihn Jim und bringt ihm Englisch bei, entschlossen, ihn mit in die USA zu nehmen, da ihm ein offizieller Brief bestätigt hat, dass Maliks tschechische Verwandte vernichtet worden sind. Während er auf die Einwanderungspapiere wartet, vertraut der Soldat Malik dem Auffanglager an, das Frau Malik soeben verlassen hat. Die Frau kehrt um, als sie einem neuen Waisenkindertransport begegnet. Die Leute von der UNRRA haben den Knaben identifiziert und Mutter und Sohn fallen sich in die Arme.
Literatur:
Hervé Dumont. Geschichte des Schweizer Films 1896-1965. Lausanne: Cinémathèque Suisse, 1987.
Bemerkungen:
Gewann 1949 zwei "Golden Globes" und einen "Oscar".
Erhältlich:
DVD