Die Hamburger Familie Juhnke - bestehend aus Großmutter Edith, ihrer Tochter Doris und deren Kindern Eva, Wolf und Jan - lernen in den 80er Jahren auf einer antifaschistischen Demonstration eine Gruppe Kurden kennen und erfahren von der schwierigen Situation des kurdischen Volkes. Während Doris Juhnke beginnt, in Deutschland inhaftierte Kurden zu betreuen, schließt sich Tochter Eva in der Türkei der dortigen Frauenarmee der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans PKK an. Fünf Jahre später wird Eva Juhnke von türkischen Sicherheitskräften verhaftet und allein aufgrund ihres Bekenntnisses zur PKK zu 15 Jahren Haft in einem türkischen Gefängnis verurteilt. Im Laufe der Zeit beginnt sich daher die einst so geschlossene Familienstruktur der Juhnkes aufzulösen. Anhand von persönlichen Gesprächen wird die Geschichte der Juhnkes erzählt, die weiterhin versuchen, über politische und geografische Grenzen hinweg und allen Widrigkeiten zum Trotz eine Familie zu bleiben.