Melkior Tresic ist einer der vielen Intellektuellen in Zagreb, der 1941 hilflos dem heraufziehenden Krieg entgegensieht. Verzweifelt sucht er nach dem Sinn des Lebens, seines im Besonderen. Als er seine Einberufung erhält, täuscht er geistige Verwirrung vor und wird tatsächlich abegelehnt. Erst der Selbstmord eines Freundes verändert seine Wahrnehmung auf die Verhältnisse um ihn herum. Statt beiseite zu stehen, entschließt er sich, doch aktiv in das Geschehen einzugreifen und sich freiwillig zu melden – wenn es ihm gelingt, die Armee von seiner plötzlichen Heilung zu überzeugen.