L'Espoir

Originaltitel:
L'Espoir
Weitere Titel:
Espoir - Sierra de Teruel, Man's Hope, Days of Hope, Sierra De Teruel
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
88 min. , schwarz / weiss
Uraufführung:
1939 im "Le Paris" an den Champs Elysées.
Literarische Vorlage:
André Malraux. L´Éspoir. Paris: Gallimard. 1937.
Kamera:
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Die Piloten eines loyalistisches Flugzeuggeschwaders, die trotz schlechten Materials voll Enthusiasmus und Entschlossenheit kämpfen, erhalten den Befehl, eine strategisch bedeutsame Brücke zu zerstören. Dafür müssen sie zunächst einen Flugplatz der Faschisten ausschalten. Doch ihrer Aufklärung gelingt es nicht, die genaue Lage zu lokalisieren. Zufällig trifft Fliegerass Munoz den Bauern Attignies, der weiss, wo sich das gegenerische Flugfeld befinden. Doch es gibt ein Problem: der Bauer ist Analphabet und kann auch keine Karte lesen. Es bleibt also kein anderer Weg, als Attignies auf die Mission mitzunehmen, damit er das Geschwader zum Ziel führt.
Schlagworte:
Literatur:
John J. Michalczyk. „Malraux’s Film Espoir. The aesthetic mind and political context“. In: Kathleen Vernon (ed.). The Spanish Civil War and the Visual Arts. Itheca: Center for Internat. Studies, Cornell University, 1990, 7-13.
Bemerkungen:
Die Dreharbeiten begannen am 20 Juli 1938 in Barcelona mit dem Einverständinis der zu diesem Zeitpunkt noch republikanischen Regierung. Aus dieser Zeit stammen wahrscheinlich auch die dokumentarischen Kriegsszenen. Als die Stadt im Januar 1939 von nationalistischen Truppen unter General Yaguë besetzt wurde, mussten die Dreharbeiten abgebrochen werden. In den Studios von Joinville wurden die Arbeiten an „Sierra de Turuel“, wie Malraux den Film nun nannte, fortgesetzt. Nach einer Vorpremiere im Le Paris an den Champs Elysées hatte Malraux eine größere Präsentation für September geplant, doch der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs verhindert die Vorführung. Malrauxs Film sollte erst nach der Befreiung Frankreichs 1945 unter dem neuen Titel „L´Espoir“ wieder in die Kinos kommen. Der Film wurde von der Kritik begeistert aufgenommen und erhielt die höchste Auszeichnung, den Louis Delluc Preis.
Erhältlich: