Im Sommer 1944 reist Lena Gräfin von Mahlenberg inmitten des Krieges von Berlin nach Ostpreußen, um den Konflikt mit ihrem todkranken Vater beizulegen und die Verantwortung für das Familiengut zu übernehmen. Acht Jahre zuvor hatte sie ihre Heimat verlassen, um einer Heirat aus dem Weg zu gehen und ihr uneheliches Kind großzuziehen. Sie lebt sich auf dem Gut wieder ein und holt ihre Tochter zu sich, außerdem willigt sie doch noch in die Hochzeit mit Heinrich von Gernstorff ein, die jedoch aufgrund des Selbstmords von dessen Bruder Ferdinand verschoben werden muss.
Lena versucht den drohenden Untergang zu verdrängen, doch die Flüchtlingstrecks nehmen zu und auch ihre Beziehung zu einem französischen Kriegsgefangenen auf ihrem Hof erinnern sie immer wieder daran. Sie steht zwischen den Traditionen ihrer Kindheit und dem Beginn einer neuen Zeit.
Im Januar 1945 schließlich muss sie sich mit den ihr anvertrauten Personen des Gutes auf den Weg nach Bayern machen.