Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs flohen etwa 20.000 Juden nach Shanghai, wo sie etwa zehn Jahre im Exil lebten. Die Stadt galt damals als das Paris des Ostens und Zuwanderer brauchten kein Visum. Unter den Flüchtlingen war Illo Heppner, die 1940 mit der transsibirischen Eisenbahn nach Shanghai reist. Illo lernte dort auch ihren späteren Ehemann Ernest kennen, der nur duch Bestechung noch einen Platz auf einem Überseedampfer bekommen hatte. Fred Fields, ein junger Journalist,kam mit 18 Jahren nach Shanghai und lernte die intellektuellen Emigranten kennen. Siegmar Simon hingegen musste schon als 14-jähriger in China arbeiten. 1943 wurde das Leben der Emigranten noch härter, als die japanischen Besatzer die jüdische Bevölkerung auch in Shanghai in Ghettos isolierten.
In dieser Dokumentation berichten die Überlebenden von ohrem Dasein als Emigranten in China.