Zuflucht in Shanghai

Originaltitel:
Zuflucht in Shanghai
Weitere Titel:
The Port of Last Resort
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
76 min. , Farbe
Uraufführung:
20 October 1998, Viennale Film Festival
Literarische Vorlage:
Musik:
Darsteller (Rolle):
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs flohen etwa 20.000 Juden nach Shanghai, wo sie etwa zehn Jahre im Exil lebten. Die Stadt galt damals als das Paris des Ostens und Zuwanderer brauchten kein Visum. Unter den Flüchtlingen war Illo Heppner, die 1940 mit der transsibirischen Eisenbahn nach Shanghai reist. Illo lernte dort auch ihren späteren Ehemann Ernest kennen, der nur duch Bestechung noch einen Platz auf einem Überseedampfer bekommen hatte. Fred Fields, ein junger Journalist,kam mit 18 Jahren nach Shanghai und lernte die intellektuellen Emigranten kennen. Siegmar Simon hingegen musste schon als 14-jähriger in China arbeiten. 1943 wurde das Leben der Emigranten noch härter, als die japanischen Besatzer die jüdische Bevölkerung auch in Shanghai in Ghettos isolierten.

In dieser Dokumentation berichten die Überlebenden von ohrem Dasein als Emigranten in China.
Literatur:
Georg Armbrüster. Exil Shanghai: 1938 - 1947. Jüdisches Leben in der Emigration. Teetz: Hentrich & Hentrich, 2000.

Steve Hochstadt. Shanghai-Geschichten. Die jüdische Flucht nach China. Berlin: Hentrich & Hentrich, 2007.

Marcia R. Ristaino. Port of Last Resort: The Diaspora Communities of Shanghai. Stanford: Stanford University Press, 2001.

Lutz Witkowski. Fluchtweg Schanghai: Über China nach Israel und zurück nach Deutschland. Eine jüdische Biographie. Frankfurt am Main: Lang, 2006.
Bemerkungen:
Homepage: http://de.wikipedia.org/wiki/Shanghaier_Ghetto

Gewann 2007 den "Centaur Award".
Erhältlich: