Viele junge Iraker erleben eine traumatisierte Jugend. Sie kennen nur den Krieg und müssen in ihrem Alltag damit umgehen. Vier Schüler des Tariq bin Siad Gymnasiums haben zehn Monate lang ihr Leben in ihrer Familie, mit Freunden und in der Schule gefilmt. Ali ist Kurde, Anmar ist Christ, Heyder ist Schiit und Mohammed ist halb Schiit und halb Sunnit. Alle vier Jungen leben in Sajuna, einem Viertel der Mittelschicht, in dem auch ihre Schule liegt. Sie sind wie alle Teenager, mit den gleichen Träumen und Ängsten, doch der Konflikt zwischen Schiiten und Sunniten betrifft auch Sajuna und jederzeit muss mit Anschlägen gerechnet werden. Alle vier Jungen vereint die Angst vor einem Bürgerkrieg und der Wunsch nach Frieden. Sie hoffen, dass nach ihrer Abschlussprüfung das Leben leichter wird.