Nachdem sich die rund 4700 deutschen Soldaten des Stützpunkts von Quingdao am 7. November 1914 kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges ergeben hatten, gerieten sie in japanische Kriegsgefangenschaft. Da zunächst niemand mit einem längeren Andauern des Krieges rechnete, wurden die Gefangenen anfangs nur provisorische untergebracht, doch mit der Zeit entstanden Lagerunterkünfte, die 1917 zum Lager Bando, nahe der Stadt Naruto, zusammengefasst wurden. Dieses Lager wurde später als "Paradies für Kriegsgefangene" bekannt, da die Insassen gefördert und gefordert wurden, was besonders dem Lagerleiter Toyohisa Matsue zu verdanken war. Es gab sogar eine lagerinterne Zeitung, gegenseitigen Unterricht und ein Lagerorchester, welches Beethovens 9. Sinfonie in Japan uraufführte.
Die Soldaten im Lager verlieren allerdings jede Hoffnung auf Rückkehr, als das Deutsche Reich in Europa den Krieg verliert. Generalmajor Kurt Heinrich denkt sogar an Selbstmord und kann nur mühsam vom Lagerleiter Matsue davon abgehalten werden. Doch die Deutschen benötigen einen starken Anführer, um eine Heimkehr möglich zu machen.