Le Train

Originaltitel:
Le Train
Weitere Titel:
(Le Train - Nur ein Hauch von Glück), The Last Train, Noi due senza domani
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
100 min. , Farbe
Uraufführung:
31 October 1973
Literarische Vorlage:
Georges Simenon. Le Train. Paris: Presses de la Cité, 1961.
Produzent:
Schnitt:
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Mai 1940: Als sich die deutschen Truppen nähern, verlässt der französische Radiomechaniker Julien Maroyeur mit seiner schwangeren Frau Monique und seiner Tochter das Dorf an der belgischen Grenze, in dem sie wohnen. Sie schlagen sich zum Bahnhof durch und geraten in einen völlig überfüllten Flüchtlingszug. Während die schwangere Frau mit der Tochter einen Sitzplatz in einem Abteilwagen erhält, muss Julien auf dem Boden eines Viehwaggons sitzen.
In dem Waggon befindet sich auch die deutsche Jüdin Anna Kupfer. Julien fühlt sich von der schweigsamen schönen Frau angezogen, und sie erwidert offenbar die Gefühle des schüchternen Brillenträgers.
Am frühen Morgen, während fast alle schlafen, wird der lange Zug in einem Bahnhof getrennt. Bei einem Aufenthalt in Moulins sucht Julien vergeblich nach seiner Frau.
Ungeachtet der Aussichtslosigkeit verlieben Anna und Julien sich. „Was machen wir, wenn der Zug angekommen ist?“, fragt Anna verzweifelt.
Damit sie nicht verhaftet wird, gibt Julien sie in La Rochelle als seine Frau aus und behauptet, sie habe ihre Papiere verloren. Daraufhin erhält sie einen provisorischen Ausweis. Im Rathaus erfährt Julien, dass seine Frau in einem Krankenhaus an der Loire von einem Sohn entbunden wurde. Anna begleitet ihn im Bus dorthin und er bittet sie, im Korridor des Krankenhauses auf ihn zu warten, während er seine Frau, die Tochter und den Säugling besucht. Doch bevor er zurückkommt, fährt Anna traurig weg.
Drei Jahre später, im Winter 1943, muss Julien zur Gestapo. Man zeigt ihm den in La Rochelle ausgestellten Ausweis mit Annas Foto und seinem Familiennamen und befragt ihn darüber. Julien schweigt. Auch bei der Gegenüberstellung tut er zunächst, als ob er Anna nicht kennen würde. Sie zeigt auch nicht, dass sie ihn kennt. Der Gestapo-Offizier sagt Julien, er könne gehen. In der Tür dreht Julien sich um, geht zu Anna und streichelt ihr Gesicht, obwohl ihm klar ist, dass er dadurch sein Leben riskiert.
Literatur:
Bemerkungen:
Erhältlich:
VHS NTSC, DVD, CD