1944, nach dem gescheiterten Attentat am 20. Juli desselben Jahres, kam es zu einem Schauprozess vor dem Volksgerichthof, unter der Leitung von dem berüchtigten Richter Roland Freisler, der mindestens 2500 Todesurteile während der NS-Diktatur aussprach (darunter auch Elfriede Scholz, die Schwester von Autor Erich-Maria Remarque und die Geschwister Scholl). Seinerzeit veranlasste Joseph Goebbels zu Propaganda-Zwecken einen Film namens "Verräter vor dem Volksgericht "über den Prozess zu drehen. Mit versteckten Kameras wurde der Prozess gefilmt, im Nachhinein jedoch als propagandauntauglich bewertet und zur "Geheimen Reichssache" eklärt - der Film durfte nur mit Sondergenehmigung Goebbels' gezeigt werden und verschwand nach Kriegsende lange völlig.
Dieser Film zeigt Originalaufnahmen aus dem Propagandafilm von 1944 und beleuchtet die Situation jenerzeit in Deutschland.