Paul Rusesabagina ist der Hotelmanager des luxuriösen Hotels „Les Milles Collines“ in Kigali. Und Paul ist ein Hutu, ein erfolgreicher Geschäftsmann, mit allen Wassern gewaschen, der über hervorragende Kontakte in alle Schichten der ruandischen Gesellschaft verfügt. Seine dringenste Sorge gilt der Aufrechterhaltung des Vier-Sterne-Services des Hotels für seine zumeist europäischen Gäste. Pauls Frau Tatiana ist eine Tutsi. Sie drängt ihn, seinen Einfluss zu nutzen, um Tutsi vor Ort zu helfen. Diese sind Opfer von Anfeindungen und zunehmend auch gewalttätigen Übergriffen. Doch Paul will sein politisches Gewicht nur einsetzen, falls seine eigene Familie in Gefahr geraten sollte.
Kurz darauf eskaliert die Gewalt, in den Strassen machen Hutus Jagd auf Tutsi. Die europäischen Gäste und Mitarbeiter des Hotels werden außer Landes gebracht, Paul bleibt allein zurück.
Sein Gewissen erlaubt ihm nicht länger, dabei zu zusehen, wie Unschuldige niedergemetzelt werden. Als mehrere hundert Tutsi, deren Häuser angezündet wurden, sich dem Hotel nähern und dort Unterschlupf suchen, besticht Paul den kommandierenden Hutu-General mit Scotch, Bier und Barem. Schließlich darf er die Tutsi hereinlassen. Schnell spricht sich herum, dass das Hotel ein sicherer Zufluchtsort für Tutsi ist. Für einige Hutu wird Paul dadurch zum Verräter, er gerät selbst in Gefahr und auch die Lage seiner „Gäste“ wird von Tag zu Tag prekärer. Ein Journalist und ein UN-Oberst versuchen zu helfen, doch der Rest der Welt zeigt keine Neigung das Massaker zu stoppen.