Die Flucht der Frauen

Originaltitel:
Die Flucht der Frauen
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
60 min. , Farbe
Uraufführung:
4 March 2007, ARD
Literarische Vorlage:
Buch:
Produzent:
Kamera:
Schnitt:
Musik:
Darsteller (Rolle):
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Diese Dokumentation erzählt die Geschichte von drei Frauen, die während des Zweiten Weltkriegs aus Ostpreußen und Schlesien fliehen mussten: Anita Motzkus, die heute 67 Jahre alt ist, aus einer ostpreußischen Bauernfamilie stammt und jahrelang als Wolfskind lebte, Vera von Lehndorff, ebenfalls 67 Jahre alt und aus einer ostpreußischen Grafenfamilie und Elisabeth Baronin von Maltzan, heute 93, aus Schlesien.

Die Traumata von damals waren groß: Kriegserlebnisse, Schuldgefühle und Scham wurden lange Zeit vergessen und verdrängt. Zwölf Millionen Menschen fielen dem durch die Nazis erzwungenen Migrationsprozess zum Opfer.

Mittlerweile liegt der Krieg über 60 Jahre zurück und doch prägen die Erfahrungen mit Gewalt, Entwurzelung und Heimatverlust das Leben der Frauen bis heute.

Die Suche nach Identität, neuer Existenz und Zugehörigkeit beeinflusst das Leben der Familien bis in die dritte Generation hinein.

Dem Regisseur Christian Wagner ist es mit dieser Dokumentation gelungen den Weg dieser drei Frauen darzustellen und ihre Aussöhnung mit der Vergangenheit.
Literatur:
Ruth Leiserowitz. Von Ostpreußen nach Kyritz. Wolfskinder auf dem Weg nach Brandenburg. Potsdam: Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung, 2003.

Hilda Lentz. Ostpreußen unvergessen. Ein Flüchtlingsmädchen erzählt. Hamburg: Bellavista-Verlag, 2003.


Bemerkungen:
Erhältlich: