Lost Boys of Sudan

Originaltitel:
Lost Boys of Sudan
Weitere Titel:
(Vom Sudan nach Houston, Texas: Verlorene Jungs)
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
87 min. , Farbe
Uraufführung:
24 April 2003, San Francisco International Film Festival
Literarische Vorlage:
Buch:
Produzent:
Kamera:
Schnitt:
Musik:
Darsteller (Rolle):
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Während des 47 Jahre andauernden Bürgerkrieges im Sudan starben Millionen von Menschen. Zwischen der islamistischen Regierung und Rebellen aus dem christilich und animistisch geprägten Süden kam es immer wieder zu brutalen Kämpfen. Der Stamm der Dinka wurde fast vollständig ausgerottet. 20.000 Jungen konnten den Massakern entkommen und sind seitdem als die "verlorenen Kinder des Sudan" bekannt. Einige kamen in UN-Flüchtlingslagern unter, andere erhielten Einreisegenehmigungen für die USA.
Peter und Santino, inzwischen zwei junge Männer, kamen in die Vereinigten Staaten. Der Dokumentarfilm beschreibt ihre Reise aus dem Flüchtlingslager in Kenia bis nach Houston, Texas, und ihre Eingewöhnung in das neue Leben. Peter und Satino entdecken auch die negativen Seiten im Land ihrer Träume, wie Diskriminierung und Ignoranz. Mit der Zeit verlieren sie ihre Hoffnung auf Integration.
Literatur:
Douglas H. Johnson. The root causes of Sudan's civil wars. Oxford: Currey, 2006.

Gérard Prunier. Darfur - Der "uneindeutige" Genozid. Hamburg: Hamburger Ed., 2007.
Bemerkungen:
2003: Auszeichnung auf dem Heartland Film Festival und auf dem San Francisco International Film Festival
2004: Megan Mylan und Jon Shenk erhielten den "Truer Than Fiction Award" bei den Independent Spirit Awards

Homepage: http://www.lostboysfilm.com/
Erhältlich: